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Späterer Mittwoch Nachmittag im September, die Sonne scheint. Wir sind ganz schnell geladen und ich fahre das Material für die Organisation eines grossen Festes in Gemeinde Plaffeien.

 

 

Es ist Samstag morgen, die warme Sonne lächelt, gute Laune herrscht, schweizerische Tracht, schweizerische Tradition, wunderbare Natur. Genau so, wie ich mein zweites zu Hause tief in meinem Herzen eingraviert habe.

 

 

Die Bewohnern der Gemeinde Plaffeien, die Menschenmassen am Rande der Strasse, Einheimischen, jungen, noch jüngeren, die Touristen, die die schönsten Fotos im Land der Schokolade schiessen wollen. Alle grüssen die Bauern, die Bäuerinnen im Tracht und ihre Kinder und Helfer, die nach mehr als 4 Monaten Sömmerung in den Bergen wieder zurück ins Tal kehren, wo sie den Winter verbringen.

 

 

Wunderbare Bäuerinnen, die schöne, gesunde und festlich geschmückten Tiere stehen heute im Mittelpunkt. Mein Zynisches Ich fragt mich: Sind die an Bierbräuerei vorbei gegangen? Nein, hier gibt es keine Brauerei, aber was es Bier angeht, sind die Männer immer bestens ausgerüstet.

 

 

Am Ende kommt die grösste und verschiedenartigste Herde. Die Mutterkühen mit Kälbern, trächtige Kühen und Stier. Das Dorf jubelt, die Musikanten spielen, es gibt was zum Trinken von einer schönen Serviertochter und die Welt ist in Ordnung. Sie werden zurück zu ihren Besitzern fahren, manche in weit gelegenen Kantonen. Es ist ein langer March von den Bergen bis Plaffeien und die Müdigkeit ist schon sichtbar fast an allen.

 

 

Der Hirt Moritz mit seinen Leuten haben Hände voll zu tun. Eine grosse Herde, die korrekt verteilt werden muss, denn jeder Besitzer will wieder seine Tiere im Stall haben. Es ist nicht immer einfach, könnt ihr das Gefühl mit Kinder von den Ferien nach Hause zu fahren? Herrscht Freude und Ordnung? Nicht immer oder? Bei Tieren ist es nicht anders. In den Bergen leben sie ihr glückliches Leben, aber irgendeinmal sind halt auch die Ferien vorbei. Papierkram, Ohrmarken, wo ist Kalb, wo die Mutterkuh? Ein wilder Westen, aber eine wahre Demonstration für die Zuschauer.

 

 

Am besten folgen natürlich die männlichen Aspiranten. Auch da ist die Tierwelt nicht anders als die unsere, weil die Muttersöhnchen sich am liebsten bei Mami aufhalten. Hier ist das ein grosser Vorteil.

Und der sonnige Herbsttag geht mit Musik und Unterhaltung weiter.

Was bleibt? Eine verkackte Hauptstrasse und für einen oder anderen der (Muskel) kater. Beides vergeht früher oder später. Und eine wunderbare Erinnerung.

Vielleicht fragt euch, warum fängt mein erster Beitrag mit Auf Wiedersehen? Weil wo etwas aufhört, fängt was Neues an. Auch im Berg voller Märchen. Aber darüber wieder nächstes Mal.

Heutige Frage lautet:

Habt ihr schon beim Bauer geholfen? Ich schon….

Könntet ihr der Sommer in den Bergen verbringen? Ich sofort…

Habt ihr schon den Sommer in den Bergen verbracht? Ja…

Habt ihr schon an solcher Tradition teilgenommen?

Der heutige Tag und nicht nur der heutige ist mit aller Liebe in meinem Herzen gewidmet allen Bäuerinnen und Bauern irgendwo in den Bergen, die sich unermüdlich um wohl der Tiere kümmern. Und auch der wunderbarer Tradition, die die Schweiz so schön macht.

 

…DENN IHR MACHT DIE WELT BESONDERS…INDEM IHR EINFACH DA SEID…

 

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Frühling im Berg voller Märchen

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