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Alles eingepackt, alles erledigt. Noch mein letzter Blick in unsere kleine Strasse und schon fahre ich direkt zu einem meiner beliebtesten Orten der Schweiz – International Airport Zürich. Wir wissen ja alle, was es heisst. Es ist der 01.01.2018, für mich ein Tag wie jeder andere, aber heute umso bedeutender: um 10:35 fliege ich Richtung meine Träume – ich fliege auf die andere Seite der Kugel, auf Nordinsel von Neuseeland. Sechs Wochen Ferien nur ich, die Natur und meine Kamera.
Nach zwölf Stunden Flugzeit lande ich für ein Moment in Singapore und obwohl ich alles korrekt gebucht ist, weiss im Hotel niemand von mir. Die Kreditkarte regelt alles und wie immer wieder – ich und Hotels gehören nicht zusammen. Aus Singapore dann weitere 12 Stunden nach Auckland und auf einmal bin ich in der Zukunft, ich bin gerade 12 Stunden voraus.

 

 

Hier warten die Zollhunde und strenge Quarantäne Vorschriften dieses Landes, die ich mit einem einfachen Trick beseitigt habe: alle Wanderutensilien habe ich zu Hause geputzt und Essen habe ich kein dabei. Jetzt nur noch schnell mein fahrendes Häuschen übernehmen und mein Abenteuer Neuseeland 2018 kann beginnen. Schon der erste Kreisel und Probleme: In Neuseeland fährt man links und ich sitze links, nur bin ich in rechten Spur. Einige Mittelfinger auf meine Adresse, was ich verstehe und so lernt man am schnellsten. Ich verlasse Auckland und fahre mit meiner Kamera in den Alltag Richtung Stadt Orewa.

 

 

Was mit schönem, sonnigem Tag beginnt, ändert sich schnell für zwei Tage in starkes Gewitter und Wind. Auf den Strassen liegen Bäume und Äste, aufgewühltes Meer, manche Orte mussten sogar evakuiert werden.
Trotzdem fotografiere ich, ich geniesse den nassen, warmen Regen auf Te Arai Point, wo ich Familie Vögeli treffe. Bei Manghawhai Heads fotografiere ich die Surfer.

 

 

Es reicht noch für einen schnellen Aufstieg zu Lighthouse an Tutukaka Beach. Ich werde aber auch von Realität geplagt: ich muss tanken und deswegen muss ich an einer Strandpromenade direkt bei einer Tankstelle parkieren in der Stadt Paihia. Die nächste Tankstelle in Neuseeland kann verdammt weit sein. Es ist Freitag und in der Nacht werde ich geweckt von jungen, besoffenen, einheimischen Vandalen, die mein Auto attackieren. Mein Start in Neuseeland ist nicht gerade gelungen.

 

 

Den nächsten Tag starte ich weiter mit meiner Kamera und am Abend reicht es noch für den Schiff zu anderem Ufer. Und auf einmal die letzten Sonnenstrahlen am Himmel und als ob mir Neuseeland sagen möchte: ich zeige dir mein wahres Gesicht, wart nur.

 

 

Den nächsten Tag tanke ich auf in Kerikeri und von mir öffnet sich wunderbare, fast jungfrauliche Natur und ich fahre dem neuen Abenteuer entgegen. Aber darüber wieder nächstes Mal.

 

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Neuseeland 2018. 2.Teil Pukehe Hill

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