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Ein später Nachmittag, endlose wunderbare Weiden, zufriedene Kühe der Rase Angus. Es wartet auf mich ein weiterer Abenteuer – Pukehe Hill, ein kleines Tal mit vulkanischen Ursprung, weisse Dünen und blaues Meer. Diese Nacht bleibe ich hier und noch ein Paar mit Zelt, besser geht es nicht mehr. Noch schnell meine Kamera mitnehmen und schon geniesse ich den Strand, barfuss in feinem Sand.

 

 

Einige Fischer und junge Leute, die den Samstag hier ausklingen lassen. Die Flut fängt an. Ein toter Hai und Rochen, ein Zeichen, das man nicht die Kraft des Meeres unterschätzen soll. Aber der Hai hat ein Hacken im Mund. Ich kann es mir nicht erklären, denn später bin ich an Stränden paar Mal Zeuge geworden, dass wie Frauen auch Männer solche Fische wieder zurück ins Meer werfen.

Am Strandende ein Haus, der Bauer wohnt hier. Irgendwo hier am Ende der Welt, meilenweit von der Zivilisation. Es dämmert langsam, seine einfache Weihnachtsdekoration scheint in die Nacht. Ich muss schmunzeln, feiner Sand im Irgendwo im Nirgendwo reibt meine Füsse, meine verbrennte Nase, der Wind in Haaren und leichtes T-Shirt und ich soll an Weihnachtsmann denken.

 

 

Der Himmel wird schwarz, kommt etwa wieder starker Regen? Nein, sie vergehen. Müde, aber glücklich mit neun Kilometern in Beinen lege ich mich hin in mein Häuschen. Wunderbare, stille, ruhige Nacht macht sich langsam bereit, nur das leise schlummern von Meer.

 

 

Ein sonniger Tag fängt an, kleines Frühstück und schon wieder stehe ich am Strand. Der Fischer fährt vorbei und auf einmal stehe ich hier alleine. Niemand hier, von ganzen Welt nur ich. Ich spaziere wieder, freundlich begleitet von Onkel Möwe.

 

Dies Mal fotografiere ich die Dünen und verbrenne mir fast die Füsse. Aber wie immer, es war wert. Ich geniesse die Ruhe, gegen Mittag kommen einige Leute, Familie mit Kinder zum Surfen. Und fahre wieder weiter zum nächsten Abenteuer, aber darüber wieder nächstes Mal.

 

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