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Meine zweite Woche auf dem Nordinseln von Neuseeland beginnt mit dem Rückkehr Richtung Auckland. Und auf einmal vergehen die weissen Strände in schwarzen, vulkanischen.

 

 

Alles fängt an Muriwai Beach an, wo nistet die Tölpelkolonie. Tölpel können bis zu 100 km/h ins Wasser eintauchen. Hier am Aussichtspunkt weilen viele Touristen. Ich schlage meine Wege und je weiter der Strand, umso weniger Leute. Nur die vierbeinigen Sportler apportieren das Bällchen und ärgern ihre Herrchen. Und schwarze Dünnen, die der gesamten Kulisse ihre Charme verleihen.

 

 

Nächsten Tag wartet auf mich Bethells – Te Henga Beach mit einer wunderbaren Höhle, schon am frühen Morgen ein schöner Spaziergang. Zum Mittag bisschen picknicken und chillen. Ich verbringe hier zwei Nächte, bei einer liess mich der Ranger sogar beim Strand stehen, als er am Abend um 21:00 kam, um die Toiletten wegen Vandalen zu schliessen. Die zweite Nacht hab ich noch am PC gearbeitet, da bat er mich höflich, hinter die Barriere zu fahren. Anstand über alles und es folgt eine ruhige Nacht. Ich geniesse noch den Strand und in meiner Naivität fotografiere ich meine göttlichen Füsse und mein zynisches Ich flüstert: das Warten auf den Richtigen. Da beschliesse ich, dass hierdurch der Weg nicht führt und fahre zu Te Piha North Beach.

 

 

Der starke Wind ist ein Segen für die Surfer, die die Wellen geniessen. Ich fahre bald zum von Touristen nicht oft besuchten Strand Karekare Beach.

 

 

Scharfe Kurven und ein sympathischer, einheimischer Surfer, einige Frauen mit ihren Hündchen am spazieren und ein Backpacker, den ich heute zum zweiten Mal treffe. Der hat noch einige Kilometer am Strand vor sich bis in nächsten Lager. Ich bin froh, dass ich diese Jahre schon hinter mir habe. Ich geniesse die Ansicht an die Māori Statue beim Eingang. Eine Demonstration der männlichen und weiblichen Polarität im gemeinsamen Einklang. Eine ruhige Nacht steht bevor, ich hausiere hier alleine. Nur die Symphonie von unzähligen Mücken, die ihren gemeinsamen Repertoire rundum meine Ohren bzzzzumen bis in Morgenstunden. Die Mücken haben in dieser Welt nur eine Aufgabe: hervorragendes Futter für die Schwalben. Vom Schlaf blieb nicht viel übrig und der Himmel mit wunderbaren Regenbogen lässt die Hoffnung entstehen: Wetteränderung. Ich packe meine Kamera und eile zum Strand, ich bin alleine. Paar Fotos in der Kaste und der Regenbogen ist weg. Es windet und regnet. Ich ändere meine Pläne und fahre zum nächsten Abenteuer: Coromandel Peninsula. Aber darüber wieder nächstes Mal.

 

 

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