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Nach langer Zeit fahre ich wieder in die Zivilisation. Ich besuche touristisch bekannte Napier. Sofort finde ich das National Aquarium Napier. Gerne gehe ich hin, um eine Welt zu bewundern, die noch einige Geheimnisse bewahrt. Versucht mal aber den Akrobaten zu sagen: Hey mal langsam und in die Kamera lächeln, bitte!!! Mein zynisches Ich nörgelt: Naja, das Glas ist zu dick, um zu diskutieren. Also machen die Akrobaten halt ihren Ding und ich versuche mein Bestes.

 

 

Noch Latte Macchiatto zum Feier des Tages und ich fahre weiter zu Porangahau Beach zu einem kleinen Berg mit längsten Name der Welt. Ich schiesse nur schnell das Foto, damit ich an Abenden was zum Lesen habe.

 

Na Porangahau Beach darf man frei übernachten, ich entscheide mich aber für den Kamp. Aber auch hier kann man die Absurdität nicht übersehen: wie kann ein Kamp am Ende der Welt rentabel sein, wenn man hier frei kampen darf? Wie man bald sieht, im Kamp bin ich alleine. Ich will mit hundert Dollar bezahlen: Haben Sie kleinere Münzen? Die Kasse ist fast leer. So einen Wert hat hier hundert Dollar. Ihr könnt hier nichts dafür kaufen und es ist nicht zum ersten Mal, was mir ähnliche passiert. Aber für 15 NZ $ Dusche, Küche und Toilette ein Luxus. Noch schnell spazieren am Strand und wenn der Herrchen am baden ist, dann halt mal einspringen. Ich geniesse meine Zeit.

 

 

Am morgen gemütliches Frühstück, dann halt wieder weiter. Da ich ab und zu bisschen faulen Tag erwische, komme ich langsam vorwärts. Die Realität vom Alltag hier schlägt mit aller Brutalität zu. Nur neun Autos von mir ist ein schrecklicher Unfall passiert, trotz doppelten gelben Linien in der Mitte hat einer überholt. Aus dem schwarzen Auto werden Verletzte mit Ambulanzen in Spital transportiert. Die Strasse bleibt gesperrt, wir dürfen umfahren und LKWs werden stehen. Ich nütze die Situation aus und siehe da, hinten mir eine Frau am Steuer! Ich kann nicht widerstehen und gehe zu ihr. Sie heisst Mel und fährt nur auf dem Nordinsel und liefert gerade das Futter für Kühe. Ihr Lkw ist viel länger als unsere in der Schweiz. Tage und Nächte verbringt sie unterwegs, so wie ich auch manchmal.

 

 

Ich nütze die Umfahrung und fahre wieder weiter und unterwegs besuche ich wunderbare Naturpark  Pukaha Mount Bruce. In leisem, grünem Wald betrachte ich die Ausstellung rundum Naturschutz, Tieren, roter Wald und Kiwi House mit Kiwi Albin. Da Kiwis nachts vegetieren, haben die Tierschützer ihren Zyklus getauscht und so darf man sie am Tag sehen. Kiwis, die nicht fliegenden Vögel sind im Neuseeland streng geschützt.

 

 

Am Vorabend erreiche ich mein Ziel: Castle Point. Ein wunderbarer Strand mit Leuchtturm. Sein Lichtstrahl wurde am 12.01.1913 zum ersten Mal gesandt für Schiffe von Panama nach Wellington und ist einer der jüngsten Leuchttürme in Neuseeland. Er ist 23 Meter hoch und 52 m.ü.m. Sein Licht erscheint dreimal in 30 Sekunden und ist sichtbar bis 48 Kilometer. Er ist vollautomatisiert und von Maritime NZ Staff Wellington betrieben.

 

 

Der Kemp hier für 25 NZ $ gut eingerichtet auch mit Internet direkt am Strand. Der Vollmond kommt und die Nacht ist fast so hell wie der Tag. Ich tanke die Kräfte für meine letzte Etappe, aber darüber wieder nächstes Mal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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