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Da mein Blog eine Idee meines zynisches Ich ist und wir den Erlös von Fotos der Tier und Naturschutz widme, ist es an der Zeit mal wieder darüber zu berichten. Meine erste Ausstellung kennt ihr schon aus meiner kleinen Reportage https://bit.ly/3qUifZN. Das Leben geht weiter und mein berufsbegleitendes Studium in 2018-2020 verlangte viel Aufmerksamkeit und einiges habe ich in meinem Leben verordnen müssen. Trotzdem fand ich eine Nische und mit freundlicher Zustimmung von Madlen durfte ich in ihrer Kaffeteria in Schmitten meine Bilder ausstellen.

 

 

Die Männerwelt und ihre Geschicklichkeit wurde gefragt. Es sind gerade die Kleinigkeiten, die mich manchmal auf die Palme bringen: Das genaue Mass der Wand, die Häckchen in die Schiene müssen angepasst werden, dies das Ananas.

 

 

Die Anstrengung hat sich aber gelohnt und die Ausstellung verleiht dem Raum ein Hauch der Ferne und verschiedenen Kulturen, die ich während meiner Reisen kennenlernte. Die Bilder stammen aus Sizilien, Madeira, Fuerteventura, Lanzarote, Emiraten https://bit.ly/348Q3Y0 und der Schwarzsee hier bei uns.

 

 

Da ich selber oft die Kaffeteria besuche, erhielt ich sehr positives Echo. Viele Gäste haben mich gelobt und nachgefragt, woher die Bilder stammen und wie anziehend und aussagekräftig sie sind.

 

 

Das hat mich natürlich sehr gefreut und mein zynisches Ich umso mehr. Ich bekam bisschen Trinkgeld für die Ausstellung und so konnte ich wie geplant dieses investieren.

 

 

Ich habe dann im September 2019 meine Heimat besucht und aus meinen Ausflügen kennt ihr schon die Reportagen aus Burg Buchlau http://bit.ly/2YfK4NL und Schloss Buchlowitz http://bit.ly/2qiGndH. Zum Schloss gehört auch die Wildtierstation Buchlowitz und hier habe ich für ein Jahr einen Greifvogel adoptiert – den Baumfalke. Die Station hat freundlicherweise Fotos von einem verletzten Exemplar geschickt.

 

Mein zynisches Ich fragt mich schon, wo werden wir weiter die Tierchen adoptieren. Den heissen, unvergesslichen Sommer 2018 haben wir ja den Igeln geholfen https://bit.ly/3ymG6DW. Seitdem helfe ich mit kleinem Beitrag weiter, um diese Station zu unterstützen. Aber mein zynisches Ich, der kleine Aktivist, lässt mich nicht in Ruhe: Was kann man noch alles machen und der Natur zu helfen?

 

 

Der Frühling kam, aber die Frau Holle wollte sich nicht verabschieden. Die Wetterkapriolen haben so einige Überraschungen mitgebracht. Mein zynisches Ich meint, wir könnten ja den Spatzen was in Schnabbelchen gönnen. Ok, da haben wir halt Vogelhaus und Futter organisiert.

 

 

Es kam, wie es kommen musste – ein starkes Wind blies das Vogelhaus weg. Aber der Unterbau blieb. Das habe ich so gelassen und halt noch ein Vogelhaus dazu gekauft. Montiert auf der Laube, kam ich mir vor wie richtiger Immobilieninvestor. Und es blieb nicht nur bei Spatzen – noch andere Schönheiten der Vogelwelt kommen zur Besuch – die scheue und flinke Meise und Rotkehlchen. Mein zynisches Ich und ich sowieso sind im siebten Himmel.

 

 

Mit den Spatzen erlebt man viel Lustiges – und die zu fotografieren ist fast Ding des Unmöglichen. Ich versuche es trotzdem – über Küchenfenster hier und da, denn sie sind extrem schnell und beweglich.

 

 

Die Laube verwandelt sich in Flughafen. Wie kleine Easy Jets landen sie und heben ab. Manchmal frage ich mich, ob ich alle Spatzen von Kanton füttere. Mein zynisches Ich meint dagegen: Wir haben aber grosse Familie! Warum nicht?

 

 

Direkt über meinen Kopf und quasi Tür am Tür mit meinem Schlafzimmer hat ein Pärchen das Nestchen gebaut. Mein zynisches Ich ist von Stolz ganz geschwellt – wir kandidieren auf Züchter des Jahres! Gibt es überhaupt? Nein, aber wir kandidieren!

 

 

Und noch eine Auszeichnung bekommt man mit den Spatzen – verkackte Laube. Mein zynisches Ich kommt schon mit Businessplan, wie wir im Grossen im Internet Spatzendünger verkaufen werden. Mal ehrlich, dort kann man wirklich alles verkaufen.

 

 

Neben Spatzen erledige ich natürlich meine Arbeit. Ich fuhr in der Nacht zurück in die Firma, ich war in der Filiale Basel. Auf einmal flog eine Eule über die Autobahn, sie hat die Kabine oben berührt. Ich bin dann noch mit dem Auto nachschauen gewesen, aber die Eule war nicht da. Hier und da kommt es zur Kollision. Und so habe ich auch dieses Jahr ein Vogel adoptiert – diesmal in Wildstation Landshut in Utzenstorf bei Bern.

 

 

Mein zynisches Ich kann es aber nicht sein lassen und liebt die Eichhörchen, also haben wir noch Geld für die gespendet. Und wer weiss, vielleicht gibt es bald Reportage. Und noch etwas – mein zynisches Ich meint ganz leise: Das werden wir ganz sicher von Steuern abrechnen. Ganz sicher.

 

 

Und nicht nur so kann man helfen. Ich besitze einige Kleiderstücke von NIKIN, die für jedes Produkt ein Baum pflanzen lassen. Die Mode ist einfach und sieht gut aus, ist angenehm zu tragen. Seit fast immer lebe ich strikt medikamentenfrei, die moderne Technik kann heutzutage einiges erleichtern. Und die vegane Produkte sind soeben willkommene Abwechslung.

 

 

Ich liebe Katzen. Ganze zehn Jahre habe ich bei meinem Kater Palinek gelebt. Also ich habe die Miete bezahlt, er hat es abgesessen. Oder in der Horizontale verbracht. Ich fand ihn auf dem Feld, er kam sicher in Industriezone in Eingang aufwärmen und so habe ich ihn mitgenommen. Es gibt niemand auf dieser Welt, der so treu ist wie Tiere, die froh sind, ein zu Hause zu finden. Jeden Tag wartete er auf mich, jeden Tag.

 

 

Aus meiner Reportage aus Emiraten kennt ihr schon die heimatlosen Katzen https://bit.ly/3oTMC0I. Den habe ich Futter gespendet, nach Hause konnte ich sie nicht mitnehmen. Auf meinen Reisen habe ich viel gesehen und viel erlebt. Mein zynisches Ich freut sich sehr, dass wir bisschen der Natur helfen. Vielleicht habt ihr euch ebenfalls in meinen Taten und Worten gefunden und hilft auf diese Art und Weise. Es wartet noch viel Arbeit auf uns, du magische Zukunft!

 

… DENN IHR MACHT DIE WELT BESONDERS, INDEM IHR EINFACH DA SEID…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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…1. August, Stachelchen und Helvetia…

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