
Ein weiteres Jahr ist vergangen, und ich bin wieder im Tierheim für Katzen in Vrbičany, dieses Mal auf Einladung des Tierheims. Ich freue mich jedes Jahr auf diesen Besuch, denn ich weiss, dass ich dort wieder auf bekannte, nette und manchmal etwas freche Gesichter treffen werde. Die vierbeinigen Fellnasen erwarten mich schon und begrüssen mich.

Die Statue von dem Engel wacht still über alles im Tierheim, und ein entspannter Samstag beginnt. Die Katzen erinnern sich an mich vom letzten Jahr; vielleicht hoffen sie einfach nur auf etwas Leckeres zu fressen. Ich gebe zu, ich bin mir da nicht so sicher, warum sie mich mögen, denn dieses Jahr habe ich zwar kein Futter mitgebracht, aber natürlich finanzielle Unterstützung.
Heute ist viel los im Tierheim. Es findet ein kleiner Markt statt, mit dem das Tierheim dank der Hilfe und Grosszügigkeit der Frauen etwas dazuverdient. Auch Gäste können das Tierheim besuchen.
Ausserdem ist heute Tierarzttag – die regulären Kontrolluntersuchungen stehen an, und ich habe die Gelegenheit, eine weitere Tierärztin kennenzulernen: Lenka.
Die Tierärztin arbeitet mit absoluter Souveränität und Ruhe. Ihre jahrelange Erfahrung ist unübersehbar – jede Bewegung ist durchdacht und präzise. Alles läuft nach Plan, regelmässige Kontrolluntersuchungen finden statt, und es gibt mehr als genug zu tun.
Einige der Behandlungen kenne ich noch vom letzten Jahr. Hier gibt es Katzen, deren Windeln gewechselt werden müssen.
Michal konnte die medizinischen Untersuchungen schon damals mit Bravour und voller Souveränität bestehen, untersucht nun wieder brillant Urinproben, bereitet die Katzen auf die Untersuchung vor und assistiert mit höchster Professionalität.
Seine sanften Arme geben selbst jenen Katzen, die das Vertrauen in Menschen völlig verloren haben, neue Hoffnung – ein kleiner Zufluchtsort.
Es kommt ebenfalls ein Besuch vorbei, einer Privatpatientin der Tierärztin, sodass immer etwas los ist. Man langweilt sich hier keine Sekunde und hat gleichzeitig die Möglichkeit, vieles zu sehen und zu verstehen, was sonst verborgen bliebe.
Auch die drei Söhne der Tierärztin sind mit dabei. Ihre Energie erfüllt den ganzen Raum und bringt einen ganz anderen Rhythmus ins Tierheim. Es ist lebhaft und laut, aber genau das gehört dazu.
Viele Katzen im Tierheim suchen nach der erfolgreichen Behandlung, ihr neues Zuhause.
Für manche ist das Tierheim jedoch die letzte Station. Ihre Behandlung erfordert einen genauen Zeitplan und eine Pflege, die selbst ein beste Besitzer oder der grösste Tierliebhaber nicht leisten könnte.
Viel Leid wird natürlich von Menschen verursacht, aber Unfälle passieren ebenfalls durch Missgeschick. Im Fall von Geoffrey, einem jungen, wunderschönen Kater, lässt sich die Ursache der Verletzung überhaupt nicht feststellen. Er zieht einfach sein Bein hinter sich her, und trotz aller Bemühungen der Tierärzte musste sein Vorderbein amputiert werden. Das ändert aber nichts daran, dass er ein unglaublicher Schmusekater ist und sofort ein Zuhause gefunden hat.
In manchen Fällen spielen andere Umstände eine Rolle. Zum Beispiel sind hier drei Katzen zusammen, die sehr scheu sind. Auch sie werden lernen, sich von Menschen streicheln zu lassen, und mit der Zeit werden sie auch ihr Glück finden.
Abends werden Dosen und Medikamente verabreicht, die letzte, routinemässige Behandlung von vierbeinigen Patienten wie Agatha mit ihren neurologischen Problemen oder Bilda Kildas Windelwechsel, bevor das Licht ausgeht und das Tierheim zur Ruhe kommt.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Mal auch im Tierheim übernachten konnte. Die lange Reise aus der Schweiz hat mich erschöpft. Danach sind es nur noch 70 km bis Prag, wo mich ein freier Sonntag und kleine Erholung erwarten, bevor ich am Montag zu einer weiteren Mission aufbreche. Mit einem Brief an das Büro des Präsidenten der Tschechischen Republik und anschliessend gleich wieder auf eine lange Reise in die Schweiz.
Der Morgen im Tierheim ist ungewöhnlich ruhig. Manche Dinge ändern sich eben nicht. Die Reinigungskraft hat alles sauber gemacht, wir wechseln ein paar Worte. Die Kätzchen lassen sich immer gerne verwöhnen, freuen sich aber, dass ihre Bediensteten endlich gehen und sie sich an einem sauberen Ort ausstrecken können, wo sie wollen. Dafür sind wir ja da, und deshalb sind wir für sie da. Jaja, in meinem nächsten Leben fahre ich ganz bestimmt keinen Lkw, sondern bin eine Katze bei mir.

Die Statue von dem Engel wacht still über alles im Tierheim, und ein entspannter Samstag beginnt. Die Katzen erinnern sich an mich vom letzten Jahr; vielleicht hoffen sie einfach nur auf etwas Leckeres zu fressen. Ich gebe zu, ich bin mir da nicht so sicher, warum sie mich mögen, denn dieses Jahr habe ich zwar kein Futter mitgebracht, aber natürlich finanzielle Unterstützung.
Heute ist viel los im Tierheim. Es findet ein kleiner Markt statt, mit dem das Tierheim dank der Hilfe und Grosszügigkeit der Frauen etwas dazuverdient. Auch Gäste können das Tierheim besuchen.
Ausserdem ist heute Tierarzttag – die regulären Kontrolluntersuchungen stehen an, und ich habe die Gelegenheit, eine weitere Tierärztin kennenzulernen: Lenka.
Die Tierärztin arbeitet mit absoluter Souveränität und Ruhe. Ihre jahrelange Erfahrung ist unübersehbar – jede Bewegung ist durchdacht und präzise. Alles läuft nach Plan, regelmässige Kontrolluntersuchungen finden statt, und es gibt mehr als genug zu tun.
Einige der Behandlungen kenne ich noch vom letzten Jahr. Hier gibt es Katzen, deren Windeln gewechselt werden müssen.
Michal konnte die medizinischen Untersuchungen schon damals mit Bravour und voller Souveränität bestehen, untersucht nun wieder brillant Urinproben, bereitet die Katzen auf die Untersuchung vor und assistiert mit höchster Professionalität.
Seine sanften Arme geben selbst jenen Katzen, die das Vertrauen in Menschen völlig verloren haben, neue Hoffnung – ein kleiner Zufluchtsort.
Es kommt ebenfalls ein Besuch vorbei, einer Privatpatientin der Tierärztin, sodass immer etwas los ist. Man langweilt sich hier keine Sekunde und hat gleichzeitig die Möglichkeit, vieles zu sehen und zu verstehen, was sonst verborgen bliebe.
Auch die drei Söhne der Tierärztin sind mit dabei. Ihre Energie erfüllt den ganzen Raum und bringt einen ganz anderen Rhythmus ins Tierheim. Es ist lebhaft und laut, aber genau das gehört dazu.
Viele Katzen im Tierheim suchen nach der erfolgreichen Behandlung, ihr neues Zuhause.
Für manche ist das Tierheim jedoch die letzte Station. Ihre Behandlung erfordert einen genauen Zeitplan und eine Pflege, die selbst ein beste Besitzer oder der grösste Tierliebhaber nicht leisten könnte.
Viel Leid wird natürlich von Menschen verursacht, aber Unfälle passieren ebenfalls durch Missgeschick. Im Fall von Geoffrey, einem jungen, wunderschönen Kater, lässt sich die Ursache der Verletzung überhaupt nicht feststellen. Er zieht einfach sein Bein hinter sich her, und trotz aller Bemühungen der Tierärzte musste sein Vorderbein amputiert werden. Das ändert aber nichts daran, dass er ein unglaublicher Schmusekater ist und sofort ein Zuhause gefunden hat.
In manchen Fällen spielen andere Umstände eine Rolle. Zum Beispiel sind hier drei Katzen zusammen, die sehr scheu sind. Auch sie werden lernen, sich von Menschen streicheln zu lassen, und mit der Zeit werden sie auch ihr Glück finden.
Abends werden Dosen und Medikamente verabreicht, die letzte, routinemässige Behandlung von vierbeinigen Patienten wie Agatha mit ihren neurologischen Problemen oder Bilda Kildas Windelwechsel, bevor das Licht ausgeht und das Tierheim zur Ruhe kommt.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Mal auch im Tierheim übernachten konnte. Die lange Reise aus der Schweiz hat mich erschöpft. Danach sind es nur noch 70 km bis Prag, wo mich ein freier Sonntag und kleine Erholung erwarten, bevor ich am Montag zu einer weiteren Mission aufbreche. Mit einem Brief an das Büro des Präsidenten der Tschechischen Republik und anschliessend gleich wieder auf eine lange Reise in die Schweiz.
Der Morgen im Tierheim ist ungewöhnlich ruhig. Manche Dinge ändern sich eben nicht. Die Reinigungskraft hat alles sauber gemacht, wir wechseln ein paar Worte. Die Kätzchen lassen sich immer gerne verwöhnen, freuen sich aber, dass ihre Bediensteten endlich gehen und sie sich an einem sauberen Ort ausstrecken können, wo sie wollen. Dafür sind wir ja da, und deshalb sind wir für sie da. Jaja, in meinem nächsten Leben fahre ich ganz bestimmt keinen Lkw, sondern bin eine Katze bei mir.
Mein kleiner Ausflug hinter die Kulissen des Katzenheims ist vorbei. Und meine Kameralinse hat wie schon so oft wunderschöne Schnappschüsse eingefangen.
Manche Kätzchen habe ich zum ersten Mal gesehen, manche sind nur kurz durch mein Leben gegangen und manche habe ich zum letzten Mal gesehen.
Und über all dem und über der Welt der Katzen wacht weise die Göttin Bastet – sie winkt den Fellnasen zu, deren irdische Reise auf unserem Planeten endet.
Sie wird die Regenbogenbrücke mit ihrem Licht erleuchten und die Kätzchen dorthin begleiten, wo es ihnen an nichts mehr mangelt, wo es keine Not und keine menschliche Grausamkeit gibt. Und der Himmel wird von zwei neuen Sternen erhellt, die stark leuchten, selbst hier, weit über die Grenzen unserer Heimat hinaus, um uns daran zu erinnern, dass diese Kätzchen in unseren Herzen weiterleben.
Vielen Dank für die wunderbare Erfahrung und die wiederholten Begegnungen mit Menschen, die ganz anders ticken als grosse Konzerne, und all den Glanz, hinter dem sich oft die goldene Armut verbirgt. Es ist schön zu sehen, dass es unter uns noch immer Menschen mit einem guten Herzen gibt, die helfen wollen, wo Hilfe benötigt wird.…IHR MACHT DIE WELT SCHÖNER, INDEM IHR EINFACH DA SEID…




